Lot 3200103360

German Empire Picture postcards

Description

International automobile and motorcycle exhibition in Berlin 1938, February 18th to March 6th, with special postmark

Auktionsbedingungen
 
1. Die Versteigerung erfolgt freiwillig. Sie wird vom Versteigerer im eigenen Namen für fremde Rechnung durchgeführt, mit Ausnahme der Eigenware. Alle Versteigerungsobjekte haben eine Nummer, mit der der Besitzer bzw. Einsender als solcher deutlich gemacht wird. Die Eigenware betreffenden Ziffern werden im Katalog (wenn ein solcher aufgelegt wird) eingangs gesondert angegeben. Ein Anspruch auf Bekanntgabe des Namens des Kommittenten besteht nicht.
 
2. Die Katalogbeschreibungen stellen keine zugesicherten Eigenschaften im Sinne der §§ 459 ff BGB dar. Alle zur Versteigerung gelangenden Gegenstände können vor der Auktion besichtigt und geprüft werden. Sie werden in dem Zustand versteigert, in dem sie sich befinden. Der Auktionator, das Auktionshaus übernimmt keine Haftung für offene oder versteckte Mängel sowie Zuschreibungen, jedoch verpflichtet er sich, unverzüglich vorgetragene Mängelrügen des Erwerbers innerhalb der gesetzlichen Gewährleistungsfrist an den Einlieferer der bemängelten Sache weiterzuleiten. Für Katalogbeschreibungen und dazugehörige schriftliche Erläuterungen sowie mündliche Angaben des beauftragten Versteigerers wird nicht gehaftet, es sei denn, dass dem Auktionator grobes Verschulden vorzuwerfen ist. Die Angaben des Versteigerers stellen ebenfalls keine zugesicherten Eigenschaften im Sinne der §§ 459 BGB dar, sie geben lediglich seine persönliche Meinung wieder. Der Versteigerer kann Nummern vereinigen, trennen, außerhalb der Reihenfolge anbieten oder zurückziehen.
 
3. Der Aufruf beginnt in der Regel mit dem genannten Richtpreis. Regelmäßig wird um 10 Prozent gesteigert. Ein erklärtes Gebot bleibt bis zum Abschluss der Versteigerung über den betreffenden Gegenstand wirksam. Der Zuschlag wird erteilt, wenn nach dreimaligem Wiederholen des höchsten Gebotes ein Übergebot nicht gegeben wird. Erfolgt ein Zuschlag unter Vorbehalt, so ist der Bieter auf die Dauer von drei Wochen an sein Gebot gebunden.  Erhält er nicht innerhalb dieser Zeit den vorbehaltlosen Zuschlag, so erlischt es. Wird ein Vorbehalt durch den Einsender nicht genehmigt oder bietet jemand das Limit, kann die Katalognummer ohne Rückfrage bei dem Bieter des Vorbehalts an einen höher Bietenden abgegeben werden. Es bleibt dem Bieter des Vorbehalts überlassen, sich über die Genehmigung seines Gebots selbst zu informieren. Für das Wirksamwerden des Zuschlags genügt eine mündliche oder schriftliche Erklärung des Versteigerers an den Bieter.
 
4. Der Versteigerer kann ein Gebot ablehnen; in diesem Fall bleibt das vorher abgegebene verbindlich. Geben mehrere Personen das gleiche Gebot ab, so entscheidet über den Zuschlag das Los. Bei Uneinigkeit über einen Zuschlag kann der Versteigerer nach seinem freien Ermessen den Zuschlag sofort zugunsten eines bestimmten Bieters wiederholen oder den Gegenstand nochmals aufrufen. Will ein Höchstbietender sein Gebot nicht gelten lassen, so kann der Versteigerer diesem trotzdem den Zuschlag erteilen und die sich hieraus ergebenden Rechte weiterverfolgen; er kann aber auch den Zuschlag auf das nächstniedrigere Angebot erteilen oder den Gegenstand neu aufrufen.
 
5. Der Zuschlag verpflichtet zur Abnahme und Zahlung. Mit ihm geht die Gefahr für vom Versteigerer nicht zu vertretende Verluste, Beschädigungen, Verwechslungen usw. auf den Käufer über. Jeder Bieter kauft in eigenem Namen und auf eigene Rechnung.
 
6. Das zugeschlagene Gebot (Kaufpreis) ist der Nettopreis. Auf den Zuschlagspreis wird ein Aufgeld von 22% zuzügich 3 Euro Losgebühr pro Los erhoben. Das Aufgeld von 22% beinhaltet die gesetzliche Mehrwertsteuer auf das Aufgeld i. H. von 19%. Ausländer erhalten die Mehrwertsteuer auf das Aufgeld rückvergütet, wenn sie eine Bestätigung der Grenzkontrollstelle über die Ausfuhr und über die Richtigkeit der angegebenen Personalien erbringen. Der gesamte vom Käufer zu entrichtende Betrag ist sofort fällig, falls das Gebot persönlich abgegeben wurde. Bei Erwerb durch erteilten Bieterauftrag ist die Gegenleistung innerhalb von 10 Tagen nach Rechnungsdatum fällig und zu erbringen. Während oder unmittelbar nach der Auktion ausgestellte Rechnungen bedürfen wegen Überlastung der Buchhaltung einer besonderen Nachprüfung und eventuellen Berichtigung. Irrtum vorbehalten.
 
7. Das Eigentum am ersteigerten Gut geht erst nach vollständiger Bezahlung auf den Ersteigerer über. Ersteigertes Auktionsgut wird nur nach geleisteter Barzahlung ausgeliefert. Gerät der Käufer in Zahlungsverzug, so werden Zinsen in Höhe von 1,5 Prozent je angebrochenen Monat berechnet.
 
8. Kommt der Ersteigerer mit seiner Pflicht zur Zahlung oder Abnahme des Gutes in Verzug, so kann der Inhaber des Kunst & Auktionshauses anstelle der gesetzlichen Rechte auch weiterhin Erfüllung verlangen. Er kann den Gegenstand auch bei einer der nächsten Auktionen nochmals Versteigern. Falls hierbei der Gegenstand veräußert wird, erlöschen die Rechte des säumigen Käufers aus dem erteilten Zuschlag. Er haftet aber für einen etwaigen Ausfall einschließlich Kosten der Versteigerung, umgekehrt hat er auf einen Mehrerlös keinen Anspruch. Der Auktionator ist ebenfalls berechtigt, ersteigerte Ware, die nicht innerhalb von 14 Tagen nach der Auktion abgeholt ist, bei einer Fremdfirma auf Kosten des Ersteigerers einzulagern. Im Falle einer verzögerten Abholung (14 Tage und länger) übernimmt der Auktionator außerdem keine Haftung für Zustand und Vollständigkeit der Ware, insbesondere bei Konvoluten.
 
9. Gegenstände, die nicht unverzüglich, spätestens jedoch 14 Tage nach der Auktion abgeholt werden, können im Namen, sowie auf Kosten und Gefahr des Käufers bei einem Spediteur eingelagert werden. Der Versand erfolgt auf Kosten und Gefahr des Käufers. Bieteraufträge werden auf das Gewissenhafteste erledigt; sie sollen genaue Angaben enthalten und spätestens einen Tag vor Versteigerungsbeginn schriftlich erteilt sein.
 
10. Die vorstehenden Bedingungen gelten sinngemäß auch für den nachträglichen freihändigen
Erwerb von Auktionsgut.
 
11. Erfüllungsort für beide Teile ist München. Gerichtsstand ist München, wenn der Käufer
Vollkaufmann ist, eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder ein öffentlich-rechtliches
Sondervermögen ist oder der Käufer im Geltungsbereich der deutschen Gesetze keinen Sitz
hat oder sein Aufenthalt im Zeitpunkt der Klageerhebung nicht bekannt ist. Die
Rechtsbeziehungen richten sich nach deutschem Recht unter Ausschluss des Einheitlichen
Gesetzes über den internationalen Kauf beweglicher Sachen und des Einheitlichen Gesetzes
über Abschluss von internationalen Kaufverträgen unter bewegliche Sachen.
 
AUKTIONSHAUS GUT BERNSTORF Michael Lehrberger
Gut Bernstorf, D-85402 Kranzberg
Telefon:
+49 8166 99 32-11
Fax:
+49 8166 99 32-22
auktion@gutbernstorf.de
www.gutbernstorf.de
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44.10 USD

Current Auction Time (MET): Sunday 17th 2019 February 2019 - 07:01